Ein weiterer, kleiner Hinweis

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Was hat das hiermit zu tun?

Versuch an der eigenen Person.

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 Vor vier Tagen kam ein Packet mit der Post bei mir an. Ich wusste bereits was es ist, denn ich hatte es ja bestellt – und ich erwartete auch sonst nichts anderes. Es war das Tamagotchi – ein rosannas, digitales Ei. Dieses war original verpack, von Ban Dai und aus dem Jahre 1996 – 1997. So sah die Verpackung auch aus – etwas vergilbt, als hätte sie beim Vedes die letzten neun Jahre im Lager in dem die Verkäufer rauchen verbracht.

Auspacken, Sicherheitsband entfernen und los geht es. Sofort ist es an und ein kleines Ei hüpft auf dem Bildschirm. Nach etwa fünf Minuten ist es dann auch endlich geschlüpft. Es war eine schwere Geburt. Ich musste zwischen durch erkennen das ich Durchfall hatte und in diesen fünf Minuten aß ich mehr als in den fünf davor.

Doch schließlich war es da und fing an zu Piepen. Schon gleich fing es an zu nerven. Essen, kacken, essen, kacken, essen, kacken, krank, krank, essen, kacken, spielen, spielen, spielen, essen und kacken. Das ding war nie zufrieden. Und andauernd dieses scheiß Piepen. Ich entschied mich streng zu sein, stellte den Ton ab und beachtet es eine Weile nicht. Am nächsten morgen war es tod.

 Aber das macht nicht. Den Reset Knopf hat nämlich nicht nur ein Computer oder eine digitale Uhr. Mein Tamagotchi hat diesen auch.

Heute morgen ist es zum dritten Mal gestorben und Morgen kaufe ich mir einen Hund.     

Ich stelle vor …

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… Osuchi und Mesuchi. Osuchi ist ein männliches Tamagotchi und Mesuchi – (na, wer kommt drauf?) jaa, Mesuchi ist der weibliche Gegenpart. Diese werden großgezogen, bekommen Berufe und wenn sie dann mal reif sind, kann man sie im Akt der “Liebe” verbinden um Tamagotchikinder zu bekommen. Kein Witz.   

Tamagotchiheim ist eine Schublade.

Habt ihr gewusst, das jedes Jahr dies passiert und das es generell so aussieht. 

Kleiner Hinweis

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Man kann sich doch bestimmt vorstellen, was es heißt ein Kind zu bekommen – groß zu ziehen. Oder nicht?

Devilgotchi

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Bändige den Teufel!

Das Tamagotchi

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Irgendwann in den 90er, um genauer zu sein 1996, wurde das uns allen bekannte elektronische Ei erfunden. Alsbald wurde es zu einem Boom, der Anfang 1997 auch nach Deutschland schwappte.Erinnert sich jemand an seins?

Das Tamagotchi, dessen Namen sich aus dem japanischen Worte “tamago” (dt. Ei) und dem englischen “watch” (dt. Uhr) zusammensetzt, ist ein Spielzeug. Beim ersten einschalten wird zunächst ein kleines Ei sichtbar. Aus dem Ei soll schließlich ein kleines Etwas werden, das fortan auf dem kleinen Display sein “Leben” verbringen wird. Essen, spielen, aufs Klo gehen, schlafen, krank werden und bestraft werden – damit verbringt es seine Zeit.

Und was macht der/die Besitzer/in des Ei’s? Naja, sich kümmern. Mit drei knöpfen kann er/sie entweder in liebevoller Hingabe oder lustlosem Zwang auf das klein, piepsende etwas regieren. “Oh, es hat Hunger. Dann gebe ich ihm mal etwas. Hmm, warum isst es denn nicht? Naja, dann muss ich es halt bestrafen. Ah jetzt gehts – so bist du ein braves Tamagotchi!”

Wenn alles gut läuft, es nicht einer Krankheit oder Langweile zu Opfer gefallen ist, entwickelt sich ein prächtiges, erwachsenes Etwas. Man hat gewonnen.